Pflege-Personaluntergrenzen - Länder bleiben hartnäckig

Pflege-Personaluntergrenzen - Länder bleiben hartnäckig

Der Bundesrat will verbindliche Vorgaben überall im Krankenhaus. Auch auf der Agenda der Länder: die Portalpraxis 2.0.

BERLIN. Versehen mit Warnungen an die Selbstverwaltung hat der Bundesrat am Freitag eine Entschließung zu Personaluntergrenzen in der Pflege gefasst.

Die 2019 einzuführenden Untergrenzen müssten in sämtlichen Bereichen gelten, in denen Pflegepersonal tätig ist, heißt es in dem Antrag der Länder Berlin und Brandenburg, dem eine breite Mehrheit zugestimmt hat. Fristen, bis wann sich die Bundesregierung damit beschäftigen muss, gibt es nicht.

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) warnte, vorhandene Pflegekräfte dürften nicht klinikintern verschoben werden. Alle Signale aus der Selbstverwaltung deuteten darauf hin, dass dort aktuell eine "Minimallösung" erarbeitet werde.

 

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Bild: iDRG-Stock

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